Workshops & Veranstaltungen
Im Rahmen des Forschungsvorhaben CFI werden zu verschiedenen Themen Workshops & Veranstaltungen durchgeführt, um so die Innovatoren mit den Finanzdienstleistern zusammen zu bringen und gemeinsam an Konzepten für Finanzierung und Realisierung zu arbeiten.
Bisher durchgeführte Workshops & Veranstaltungen
DAI und SBI Publikation
Das Sustainable Business Institute (SBI) hat gemeinsam mit dem Deutschen Aktieninstitut eine Studie durchgeführt.
Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung
Mehr als zwei Drittel der börsennotierten Unternehmen messen dem Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert für die zukünftige Entwicklung des eigenen Unternehmens bei. Dies hat eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Projektes „CFI - Climate Change, Financial Markets and Innovation“ geförderte Umfrage des Sustainable Business Institute (SBI) e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Aktieninstitut e.V. ergeben.
Die Aussage „Nachhaltigkeit bedeutet langfristigen ökonomischen Erfolg“ findet aktuell sogar die Zustimmung von 86 Prozent der Befragten. „Allerdings sehen viele Unternehmen auch Zielkonflikte zwischen Anforderungen der Nachhaltigkeit und kurzfristigen finanziellen Zielen des Unternehmens“, erläuterte Paschen von Flotow, Leiter des SBI.
Die Zahl nachhaltigkeitsbezogener Anfragen an börsennotierte Unternehmen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Während 2003 nur knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen überhaupt Anfragen von nachhaltigkeitsorientierten Rating-Agenturen oder Fondsgesellschaften erhielten, sind es inzwischen fast 90 Prozent. Dabei sind große Unterschiede zwischen DAX- und sonstigen Unternehmen erkennbar, was das höhere Interesse auch von nachhaltigkeitsorientierten Investoren an großen Unternehmen widerspiegelt.
Die Transparenz der Bewertungsprozesse seitens der nachhaltigkeitsorientierten Rating-Agenturen und Fondsgesellschaften ist aus Sicht der bewerteten Unternehmen jedoch nach wie vor unbefriedigend. „Unternehmen können von der Kommunikation mit nachhaltigkeitsorientierten Investoren nur dann profitieren, wenn die Anfragen qualitativ hochwertig sind und der Bewertungsprozess als kompetent und transparent wahrgenommen werden“, erklärte Rüdiger von Rosen, Leiter des Deutschen Aktieninstituts. Hier gebe es noch deutlichen Verbesserungsbedarf.
Nachhaltigkeit und Shareholder Value aus Sicht börsennotierter Unternehmen (2011)
Pressemitteilung Sustainable Business Institute e.V. / Deutsches Aktieninstitute e.V.
Nachhaltigkeit und Shareholder Value aus Sicht börsennotierter Unternehmen (2003)
Das Sustainable Business Institute (SBI) hat gemeinsam mit der Climate Change Working Group (CCWG) der UNEP Finance Initiative (UNEP FI) eine Studie durchgeführt, um das Verständnis der Herausforderungen und Informationsbedarfe des internationalen Finanzsektors im Kontext des Klimawandels zu verbessern.
UNEP FI und SBI Publikation
Veröffentlichung des Berichts: “Advancing Adaptation through climate information services - Results of a global survey on the information requirements of the financial sector”
Während die Gründe für die Fokussierung auf Klimaschutz vielfältig und überzeugend sind, scheint es, dass Fragen der Anpassung an den Klimawandel in gewisser Weise vernachlässigt wurden. Die Änderung des Klimas wird zur Herausforderung - für die Staatengemeinschaft ebenso wie für einzelne Unternehmen über alle Wirtschaftssektoren hinweg. Um eine Anpassung an Folgen des Klimawandels zu ermöglichen, ist die Bereitstellung entsprechender Klimainformationen an Entscheidungsträger und Nutzer sowie die Integration in Kernprozesse auf politischer Ebene und Unternehmensebene erforderlich. In seiner Rolle als Multiplikator kommt dem Finanzsektor eine wichtige Funktion dabei zu, Wirtschaftssysteme auf die Herausforderungen in Folge des Klimawandels vorzubereiten.
Im Dezember 2010 konnten im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Cancun, Mexico, Fortschritte in Richtung eines neuen internationalen Abkommens zum Klimaschutz erreicht werden. Gleichzeitig ging es auch um Themen der Anpassung an den Klimawandel, beispielsweise im Rahmen des „Cancun Adaptation Framework“. Grundlage für Maßnahmen der Anpassung an den Klimawandel sind anwenderorientierte Informationen über den Klimawandel und seine Folgen. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen der 3. Weltklimakonferenz 2009 in Genf, Schweiz.
Die von der UNEP Finance Initiative (UNEP FI) und dem Sustainable Business Institute (SBI) durchgeführte Studie spiegelt die Ergebnisse einer Umfrage zwischen Versicherern und Rückversicherern, Kreditgebern und Investoren wieder. Gefragt wurde danach, inwieweit Folgen des Klimawandels bereits heute die Geschäftstätigkeit beeinflussen und welche Informationsbedarfe hinsichtlich des Klimawandels bestehen.
60 Finanzinstitutionen von allen Kontinenten der Welt haben an dieser Studie teilgenommen und dabei Einblicke in ihre Informationsbedarfe, Einschätzungen und den gegenwärtigen Umgang mit diesen Themen gegeben.
Der Bericht wurde am 12. Januar 2011 bei der Deutschen Bank AG in Frankfurt am Main erfolgreich vorgestellt und mit mehr als 70 Vertretern aus dem Finanzsektor, Politik, Industrie und Wirtschaft diskutiert.
Präsentationen von:
Stefan Löbbert (HypoVereinsbank (Member of UniCredit)), Climate Change Finance Forum, Germany,
Paul Clements-Hunt (UNEP FI) and Dr Paschen von Flotow (SBI), presentation of the study,
Prof Dr Guy Brasseur (Climate Service Center, Germany) and
Guido Stier (Axa Versicherung AG), Climate Services as public and private challenge.
Weitere Interviews mit:
- Prof Dr Guy Brasseur (Director of the Climate Service Center (CSC))
- Dr Paschen von Flotow (Head of the Sustainable Business Institute (SBI))
- Dr Tobias Just (Head of Sector and Real Estate Research at Deutsche Bank Research)
- Stefan Löbbert (Head of Corporate Sustainability Division at HypoVereinsbank
(Member of UniCredit)) - Dr Rainer Müssner (Officer in the BMBF-Department Global Change)
- Ernst Rauch (Head of the Meteorological and Climate Risks
Department at Munich Re) - Guido Stier (Head of Industrial Property and Commercial Property at AXA
Versicherung AG)
Am 20. August 2009 fand der "Ideen- und Konzept-Workshop: LED-Leitmarkt gemeinsam entwickeln" mit ca. 200 Teilnehmern statt. Der Workshop wurde in der IHK Frankfurt/Main (Am Börsenplatz 4), Raum "Ludwig-Erhard-Saal", durchgeführt.
LED-Workshop
Ziel des Ideen- und Konzept-Workshop am 20. August war es,
- die Akteure über alle Wertschöpfungsstufen hinweg bestmöglich zusammen zu bringen: LED-Hersteller, Planer, Wissenschaftler, Leuchtenhersteller, Kommunen sowie Facility-Manager, Contractoren und Finanzdienstleister,
- die verschiedenen Akteure hinsichtlich der technischen Entwicklungen sowie neuer wirtschaftlicher Kooperationsmodelle zu informieren und
- insbesondere Leasing- und Contracting-Modelle zu diskutieren.
Der Workshop wurde durch das Sustainable Business Institute (SBI) in Zusammenarbeit mit dem BMBF, dem "Finanz-Forum: Klimawandel", dem ZVEI, dem VDI-TZ sowie dem ESCO-Forum konzipiert und organisiert. Damit war der "Ideen- und Konzept-Workshop: LED-Leitmarkt gemeinsam entwickeln" ein erster wesentlicher Beitrag zur Kopplung einer Innovations-Allianz (LED-Leitmarktinitiative) im Rahmen der "Hightech-Strategie zum Klimaschutz" der Bundesregierung mit dem "Finanz-Forum: Klimawandel" bzw. dem CFI-Projekt.
Das "Finanz-Forum: Klimawandel" war auf dem Workshop mit Referaten und Statements vertreten durch die CommerzReal, die BayernLB und die Altira Group. Olaf Köster, Altira Group, hat in seinem Abschlussstatement deutlich gemacht, dass das "Finanz-Forum: Klimawandel" gerne die Ergebnisse des Workshops aufgreifen und weiter an der LED-Leitmarkt-Initiative mitarbeiten wird.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Dokumenten:
Hintergrund:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die LED-Leitmarkt-Initiative angestoßen. Wesentliches Ziel ist es, die Forschungsergebnisse aus dem LED-Bereich schnellstmöglich in die Allgemeinbeleuchtung zu überführen.
Ein zentrales Element dieser Initiative ist der Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht": Städte und Gemeinden sind aufgefordert, innovative und kreative Ideen zu präsentieren, die energie- und kosteneffizient sind und organisatorische Innovationen wie etwa Contracting-Modelle ermöglichen. Die besten zehn Ideen und deren Umsetzung werden jeweils mit bis zu zwei Millionen Euro gefördert.
Der Schritt zur LED-Allgemeinbeleuchtung erfordert aufgrund veränderter Kostenkurven auch neue Geschäftsmodelle.

